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Im Mittelpunkt des Abends steht die Berliner Erstaufführung des siebensätzigen Werkes „Anne Frank: A Living Voice“ von Linda Tutas Haugen in der Fassung für Frauenchor und Streichquartett. Die US-amerikanische Komponistin ließ sich zu ihrer Musik von besonders bewegenden Eintragungen aus dem „Tagebuch der Anne Frank“ inspirieren.

Anne war ein deutsch-jüdisches Mädchen, geboren in Frankfurt am Main. Sie wanderte 1934 als Fünfjährige mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester in die Niederlande aus. Ab Juli 1942 lebt die Familie versteckt in einem Hinterhaus in Amsterdam, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Dort schrieb Anne in Niederländisch ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch auf, das nach dem Zweiten Weltkrieg von ihrem Vater, der den Holocaust überlebte, veröffentlicht wurde. Kurz vor Kriegsende war die Familie Frank verraten worden. Anne kam im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben. Sie wurde nur 15 Jahre alt.

Das Konzertprogramm umfasst neben dem zentralen Werk thematisch-programmatische Stücke, mit denen die Sängerinnen des Berliner Mädchenchores im Alter von 6 bis 30 Jahren sich frei nach Anne Frank: „Lasst mich ich selbst sein“ auch ihren eigenen Wünschen musikalisch Ausdruck verleihen.

Mitwirkende: Berliner Mädchenchor (alle Chorgruppen)
Leitung: Sabine Wüsthoff, Juliane Roever, Kelley Marie Sundin
Klavier: N. N.
Streichquartett: N. N.